Andreotti

71JN5Y77JGL._AA160_.gifRegine Igel Andreotti. Politik zwischen Geheimdienst und Mafia.  Herbig 1997 s. Amazon                                                                                                              Giulio Andreotti, mehrfacher Ministerpräsident bzw. Außenminister und der herausragendste italienische Nachkriegspolitiker, wurde angeklagt, mit der Mafia kollaboriert zu haben und der Auftraggeber politischer Morde gewesen zu sein. Ein zumindest in Mitteleuropa einmaliger Vorgang.

aus den Rezensionen:

 „Insgesamt ist das ein ungeheuerliches, unerbittliches, großartiges Buch. Es demaskiert die Politik im Europa nach dem 2.Weltkrieg wie vielleicht kein anderes. Bedenkt man das, wird man kein großes Wunder darin sehen, daß es eher zaghaft besprochen wurde; oder daß man in derartigen Besprechungen als «Verschwörungstheorie» abtun möchte, was doch weit eherals das Resultat sehr guter Recherchen und der Abwesenheit von Scheuklappen erscheint.“
Mehr aus der Rezension des Historikers  Andreas Bracher hier
Süddeutsche Zeitung vom 18.8.1997 von Uwe Dolderer
„Wirklich spannend wird das Buch, wenn die Autorin fünf an verschiedene Stellen eingeschobene „Politthriller“erzählt. Mit dem authentischen und zum Teil brandaktuellen Quellenmaterial ermöglicht Regine Igel dem Leser einen unverstellten Blick auf die inoffizielle italienische Nachkriegspolitik und ihre einzelnen Akteure, ein Blick, der einem zuweilen den Atem raubt.“
Nürnberger Nachrichten vom 28.5.1997 von Andreas Jungbauer
„Mit ihrem Buch eröffnet Regine Igel dem Leser  tiefe Blicke in die moralischen Abgründe von Geheimpolitik und krimineller Interessenverflechtung…. In der Klarsicht, wie gezielt diese „Strategie der Spannung“ angelegt war, um die  eigene Macht zu erhalten  und prokommunistische Strömungen zu unterdrücken, liegt das eigentlich Erschütternde und Wertvolle dieses Bandes.“
„Authentischer Politthriller..“ Das Capital
„Exzess der Verschwörungstheorien..“ NZZ
„Ein besseres Buch dürfte derzeit über die italienischen Verhältnisse kaum auf dem Markt sein.“  SWR